🏆 HECHT INS GEFECHT ist Sieger des SEO-Contest 2026 von Seobility & Agenturtipp
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Gefecht

Die 10 besten SEO-Agenturen in Deutschland 2026

Stand 11. Juli 2026 steht HECHT INS GEFECHT unter Deutschlands 10 besten SEO-Agenturen in LLMs (laut Rankscale) auf Platz 3, mit dem besten Sentiment der Top 10. Zwischen Mai und Juli hat sich eine halbe Tabelle umsortiert. Hier sind die kompletten Zahlen und was der Rückgang von Platz 2 lehrt.

Benny Windolph, der SEO-Experte von HECHT INS GEFECHT
Benny Windolph
Benny Windolph ist Co-Founder der SEO-Agentur HECHT INS GEFECHT in Bremen. Benny Windolph entwickelt SEO- und GEO-Strategien für E-Commerce-Unternehmen mit Fokus auf Technisches SEO, Semantisches SEO und LLM-Sichtbarkeit.
29 Min

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☆ Bei Google bevorzugen

Wer heute nach einer SEO-Agentur sucht, fragt zunehmend ChatGPT, Gemini oder Perplexity. Noch bevor Google oder ein klassischer Agentur-Vergleich aufgerufen werden. Genau das messen Tools wie Rankscale. Sie erfassen, welche Agenturen Large Language Models (LLMs) bei Prompts wie „beste SEO-Agentur in Deutschland„, „beste SEO-Agentur für E-Commerce“ und „beste SEO-Agentur für KI-Optimierung“ empfehlen. Seit Juli misst HECHT INS GEFECHT zusätzlich zwei GEO-Prompts, insgesamt also fünf.

Die Erstfassung dieses Rankings erschien mit Daten vom 18. Mai 2026. Am 11. Juli 2026 hat HECHT INS GEFECHT alle Zahlen neu gezogen: wieder Rankscale, wieder das 7-Tage-Fenster, wieder das Aggregat der drei Kern-Prompts für die Haupttabelle. Neu ist nur der Datenweg über die Metrics API des Tools. Die Verschiebungen zwischen Mai und Juli sind so deutlich, dass wir sie zum Thema machen. Auch dort, wo sie gegen uns laufen.

Die 10 besten SEO-Agenturen in Deutschland 2026

Die Datenbasis: Jeder Prompt läuft parallel gegen ChatGPT, Gemini, Perplexity, Bing Copilot, Google AI Mode und Google AI Overviews. Der Visibility Score fasst über diese sechs Engines zusammen, wie häufig eine Agentur erwähnt wird und an welcher Position sie auftaucht. Die Haupttabelle aggregiert wie in der Mai-Version die drei Kern-Prompts, die Spezial-Prompts für E-Commerce, KI-Optimierung und GEO haben eigene Tabellen weiter unten. Brand-Suchen nach den Agenturen selbst sind aus der Wertung raus. Sonst würde jede Agentur bei der eigenen Marke 100 % erreichen und das Ranking wäre wertlos.

Top 10 sichtbarste SEO-Agenturen in Deutschland in LLMs nach Visibility ScoreSichtbarste SEO-Agenturen in LLMs 1. Claneo 44,6 % 2. HECHT INS GEFECHT 42,8 % 3. Suchhelden 36,3 % 4. DREIKON 30,9 % 5. Wolf of SEO 22,5 % 6. Seokratie 20,9 % 7. morefire 18,3 % 8. Peak Ace 16,1 % 9. Suchmaschinenmakler 16,0 % 10. Aufgesang 15,0 % Aggregat aus drei Prompts: Beste SEO-Agentur Deutschland, E-Commerce-SEO, KI-Optimierung · Rankscale, Mai 2026 Abb. 1 · HECHT INS GEFECHT
Abb. 1: Top 10 sichtbarste SEO-Agenturen in Deutschland in LLMs (Rankscale, Momentaufnahme 18. Mai 2026, Aggregat aus drei Prompts ohne Brand-Query). Die aktuelle Juli-Rangfolge steht in der Tabelle darunter.

Top 10 nach LLM-Sichtbarkeit (Stand 11. Juli 2026, Aggregat der drei Kern-Prompts)

PositionAgenturStandortSchwerpunktVisibility Score
1ClaneoBerlinInternationales SEO53,5 %
2SuchheldenOsnabrückFull-Service-Online-Marketing40,3 %
3HECHT INS GEFECHTBremenE-Commerce-SEO + GEO28,9 %
4Peak AceBerlinInternationales Performance-Marketing22,3 %
5AufgesangHannoverSemantische SEO + Content21,9 %
6SeokratieMünchenSEO + Content-Marketing21,0 %
7Wolf of SEODubaiE-Commerce-SEO19,0 %
8DREIKONMünsterSEO + Webentwicklung17,3 %
9morefireKölnOnline-Marketing15,4 %
10SEO-KücheRosenheimFull-Service-SEO13,6 %

Im Mai standen wir auf Platz 2 mit 42,8 %, nur 1,8 Punkte hinter Claneo. Zwei Monate später: Platz 3 mit 28,9 %, ein Verlust von rund einem Drittel. Suchhelden ist von 36,3 auf 40,3 % gestiegen und an uns vorbeigezogen, Claneo hat den Abstand nach vorn von 1,8 auf fast 25 Punkte ausgebaut. Dahinter hat sich eine halbe Tabelle umsortiert: Peak Ace kletterte von Platz 8 auf 4, Aufgesang von Platz 10 auf 5, DREIKON fiel von Platz 4 auf 8. Suchmaschinenmakler ist aus den Top 10 gefallen, die SEO-Küche neu drin.

Wer solche Sprünge zum ersten Mal sieht, hält sie für einen Messfehler. Sind sie nicht. Sie sind der Normalzustand dieses Kanals, und genau deshalb aktualisieren wir diesen Beitrag mit vollem Zahlensatz statt ihn stillschweigend stehen zu lassen.

Die Top 10 im Kurzprofil

Hinter den 10 Namen stehen sehr unterschiedliche Modelle: vom Zwei-Mann-Betrieb über inhabergeführte Mittelständler bis zur internationalen Performance-Agentur mit Auslandsbüros. Die Kurzprofile ordnen jede Agentur ein. Standort und Schwerpunkt stammen von den Agentur-Websites und Impressen, die Metriken aus dem Rankscale-Datensatz dieses Rankings (Stand 11. Juli 2026).

Platz 1: Claneo

Claneo ist eine internationale Search- und Content-Marketing-Agentur aus Berlin mit Fokus auf Enterprise-Kunden. Im Juli-Datensatz führt Claneo alle Volumen-Metriken an: Visibility (53,5 %), Detection Rate (61,2 %), Mentions (424), Citations (465) und die durchschnittliche Position (#2,5). Der Abstand nach hinten ist größer geworden: Im Mai lag Claneo 1,8 Punkte vor Platz 2, heute sind es 13 Punkte. Übersetzt heißt das: LLMs finden Claneo über alle Engines hinweg und nennen die Agentur früh in der Antwort.

Platz 2: Suchhelden

Suchhelden gehört mit Sitz in Osnabrück zu den größten Full-Service-Anbietern im deutschen SEO-Markt, mit Leistungen von SEO über Ads bis Webdesign. Als einzige Agentur neben Claneo hat Suchhelden im Sommer zugelegt: von 36,3 auf 40,3 %, von Platz 3 auf Platz 2. Der Treiber ist der KI-Prompt, den Suchhelden inzwischen mit großem Abstand dominiert. Die Mechanik dahinter steht im Abschnitt zum KI-Prompt, sie ist die interessanteste Verschiebung dieses Updates.

Platz 3: HECHT INS GEFECHT

HECHT INS GEFECHT ist eine SEO- und GEO-Agentur aus Bremen, gegründet 2021 von den Brüdern Johannes und Benny Windolph. Die Agentur ist auf E-Commerce-SEO, technisches SEO und LLM-Optimierung für Onlineshops spezialisiert. Im Juli-Datensatz: 28,9 % Visibility, Sentiment 85,1 % (weiterhin der höchste Wert der Top 10), durchschnittliche Position #3,8. Beim E-Commerce-Prompt rutscht die Agentur von Platz 1 auf Platz 2, bei nahezu unverändertem Score von 50,7 %.

Volle Transparenz, wie schon in der Mai-Version: Wir erstellen dieses Ranking und stehen selbst drin. Die Daten kommen unverändert aus Rankscale, auch jetzt, wo sie einen Rückgang von Platz 2 auf Platz 3 dokumentieren. Belege außerhalb der LLM-Messung gibt es drei: Beim SEO-Wettbewerb von Agenturtipp 2025 („Keywordkönig“) erreichten wir Platz 3 bei Google. Den parallel laufenden KI-Wettbewerb von Rankscale haben wir als erste Agentur überhaupt gewonnen. Beim SEO-Contest 2026 von Seobility und Agenturtipp holten wir Platz 1, gestartet mit einer brandneuen Exact-Match-Domain.

Platz 4: Peak Ace

Peak Ace ist eine internationale Performance-Marketing-Agentur aus Berlin, geführt von Geschäftsführer Bastian Grimm, mit weiteren Büros unter anderem in Frankreich. Auf europäischen Search-Konferenzen und bei Branchen-Awards taucht der Name seit Jahren regelmäßig auf. Einer der Gewinner des Sommers: von 16,1 auf 22,3 % Visibility, von Platz 8 auf Platz 4, bei einer durchschnittlichen Position von #3,9.

Platz 5: Aufgesang

Aufgesang aus Hannover verbindet SEO mit Content-Marketing und ist fachlich eng mit Olaf Kopp verbunden, einem der profiliertesten deutschen Köpfe für semantische SEO und Entitäten. Wer zu Knowledge Graph und Semantik recherchiert, landet früher oder später auf seinen Texten. Von 15,0 auf 21,9 % Visibility und von Platz 10 auf Platz 5, dazu 237 Citations, der dritthöchste Wert im Feld. Die Investition in semantische Tiefe zahlt sich in LLM-Antworten sichtbar aus.

Platz 6: Seokratie

Seokratie aus München zählt zu den bekanntesten SEO-Agenturen im deutschsprachigen Raum, vor allem wegen des reichweitenstarken Blogs von Gründer Julian Dziki. Das Leistungsspektrum reicht von SEO über Content-Marketing bis Google Ads. Mit 21,0 % Visibility (Mai: 20,9 %) ist Seokratie die stabilste Marke im gesamten Feld. Um sie herum sortierte sich eine halbe Tabelle um, der eigene Wert blieb praktisch unverändert. Jahrelang aufgebaute Markenbekanntheit wirkt offenbar wie ein Dämpfer gegen die Volatilität des Kanals.

Platz 7: Wolf of SEO

Wolf of SEO wurde 2018 von Niels Stuck gegründet und arbeitet komplett auf E-Commerce-SEO spezialisiert. Die Agentur bedient den deutschsprachigen Markt, hat ihren Firmensitz aber in Dubai. Im Aggregat von 22,5 auf 19,0 % gefallen (Platz 5 auf 7), beim E-Commerce-Prompt aber weiter stark: Platz 3 mit 41,6 %. Die Website liefert als eine der wenigen im Feld eine eigene llms.txt aus, eine Textdatei mit Agentur-Fakten speziell für KI-Crawler.

Platz 8: DREIKON

DREIKON ist eine SEO- und Webentwicklungs-Agentur aus Münster mit zweitem Standort in München. Der größte Verlierer des Sommers im Aggregat: von 30,9 auf 17,3 %, von Platz 4 auf Platz 8. Das Bild ist aber zweigeteilt, denn beim KI-Prompt hält DREIKON mit 44,4 % Platz 2 und bei den neuen GEO-Prompts steht die Agentur ebenfalls weit vorn. DREIKON hat sich vom Generalisten-Prompt weg und zur KI-Nische hin verschoben.

Platz 9: morefire

morefire ist eine Online-Marketing-Agentur aus Köln mit Leistungen von SEO über Google Ads bis Inbound-Marketing. Bekannt ist das Unternehmen für seine Content-Formate: Podcast, YouTube-Kanal und Webinare laufen seit Jahren. Im Aggregat von 18,3 auf 15,4 % gefallen, beim E-Commerce-Prompt aber in den Top 5 (30,5 %, Platz 4).

Platz 10: SEO-Küche

Die SEO-Küche aus Rosenheim ist einer der größten Full-Service-Anbieter im deutschsprachigen Raum. Der Leistungskatalog reicht von SEO über Ads bis Webdesign. Die Agentur steht neu in den Top 10, mit 13,6 % Visibility. Auffällig: Die SEO-Küche publiziert selbst aktiv Agentur-Vergleichslisten und taucht damit in LLM-Quellen doppelt auf, als Anbieter und als Quelle.

Weitere Agenturen im Messfeld

Die Top 10 sind ein Ausschnitt. Rankscale erkennt im selben Wettbewerbsumfeld über 90 weitere Marken, die LLMs bei den Prompts nennen. Zwei Bewegungen fallen auf. Der Suchmaschinenmakler aus Dortmund (Mai: Platz 9) ist aus den Top 10 gefallen. Beim allgemeinen Prompt erreicht die Agentur mit 87,3 % aber weiterhin einen der besten Sentiment-Werte im Feld. Und Evergreen Media aus Innsbruck steht mit 8,4 % knapp unterhalb der Top 10. Die bekannteste SEO-Agentur Österreichs taucht bei Deutschland-Prompts regelmäßig auf. Ihr Ratgeber „beste SEO-Agentur“ gehört zu den meistzitierten Quellen der LLM-Antworten. Diese Rotation ist typisch für LLM-Rankings: Unterhalb der Spitze liegen die Werte so eng beieinander, dass zwei Monate reichen, um eine halbe Tabelle umzusortieren.

Von Platz 2 auf Platz 3: was zwei Monate im LLM-Ranking anrichten

Die Mai-Version dieses Beitrags analysierte an dieser Stelle, warum HECHT INS GEFECHT auf Platz 2 steht. Die Kernthese lautete damals: bestes Sentiment und höchste Top-3-Visibility im Feld, nur bei Detection Rate und Mentions vorn die größeren Agenturen. Diese Analyse ist nach acht Wochen in weiten Teilen Makulatur. Statt den Rückgang zu verschweigen, ersetzen wir die alte Analyse durch die Auswertung, was sich verschoben hat.

Sentiment der Top 10 SEO-Agenturen: HECHT INS GEFECHT mit dem höchsten Wert (87,5 %)Sentiment der Top 10 in LLMs HECHT INS GEFECHT 87,5 % Suchmaschinenmakler 86,5 % Peak Ace 84,2 % Claneo 82,8 % Suchhelden 82,0 % DREIKON 80,3 % Aufgesang 80,0 % Seokratie 79,3 % Wolf of SEO 77,5 % morefire 76,1 % Höchstes Sentiment der Top 10 · Sentiment-Score in % Aggregat aus drei Prompts · Rankscale, Mai 2026 Abb. 3 · HECHT INS GEFECHT
Abb. 3: Sentiment-Score der Top 10 SEO-Agenturen (Momentaufnahme Mai 2026). Auch im Juli-Datensatz hält HECHT INS GEFECHT den höchsten Sentiment-Wert der Top 10 (85,1 %).

Die Detail-Tabelle stellt HECHT INS GEFECHT gegen die zwei Agenturen, die jetzt vor uns liegen, und die zwei direkten Verfolger (alle Werte aus dem Drei-Prompt-Aggregat, 7-Tage-Fenster):

MetrikHECHT INS GEFECHTClaneoSuchheldenPeak AceAufgesang
Sentiment Score85,1 %83,1 %80,2 %80,2 %80,0 %
Ø Position (when found)#3,8#2,5#3,6#3,9#4,2
Detection Rate34,8 %61,2 %45,5 %27,0 %28,3 %
Mentions250424315190183
Citations225465287104237
Visibility Score28,9 %53,5 %40,3 %22,3 %21,9 %

Das Muster ist eindeutig: Am Sentiment liegt es nicht, da führen wir weiter. Es liegt an der Detection Rate, also daran, wie oft wir überhaupt im Antwortsatz auftauchen: 34,8 % gegen 61,2 % bei Claneo und 45,5 % bei Suchhelden. LLMs beschreiben uns hervorragend, sie erwähnen uns nur seltener als im Mai.

Ein Detail verschärft das Bild: Beim reinen Allgemein-Prompt „Beste SEO-Agenturen in Deutschland“ stehen wir sogar nur auf Platz 6 mit 20,6 %. Der breite Generalisten-Prompt ist unsere schwächste Disziplin, das Aggregat trägt vor allem der E-Commerce-Prompt. Die 30-Tage-Kurve dieses Einzel-Prompts setzt Mitte Juni bereits bei rund 25 % auf, der Einbruch lag also davor. Seitdem pendelt der Wert zwischen rund 23 und 33 %.

Der Grund liegt in den Quellen. LLM-Empfehlungen speisen sich aus Dritt-Listicles, Verzeichnissen und Vergleichsartikeln, und in genau diesen Quellen sind die größeren Agenturen im Frühsommer präsenter geworden. Wir haben die zitierten Quellen der aktuellen LLM-Antworten systematisch geprüft. Das Ergebnis: Claneo, Suchhelden, Peak Ace und Aufgesang stehen in fast jeder Liste, die ChatGPT, Gemini und Perplexity gerade heranziehen. Wir fehlen in mehreren der meistzitierten. Sichtbarkeit in LLMs ist eine Eigenschaft des Quellen-Ökosystems über die eigene Marke. Die eigene Website spielt dabei nur eine Nebenrolle. Wer im Quellen-Ökosystem zurückfällt, verliert Detection, ganz ohne auf der eigenen Website etwas zu ändern.

Beste SEO-Agenturen für E-Commerce in Deutschland 2026

Beim Prompt „Beste SEO Agentur für E-Commerce in Deutschland“ bleibt das Bild deutlich stabiler, und deutlich freundlicher für HECHT INS GEFECHT.

PositionAgenturVisibility Score
1Claneo58,8 %
2HECHT INS GEFECHT50,7 %
3Wolf of SEO41,6 %
4morefire30,5 %
5Peak Ace21,2 %
6Seokratie15,7 %

Unser Score ist seit Mai nahezu unverändert (51,4 gegen 50,7 %), die 30-Tage-Kurve zeigt sogar nach oben (von rund 40 Mitte Juni auf über 50). Claneo hat allerdings von 42,2 auf 58,8 % zugelegt und uns die Spitze abgenommen. Beim Sentiment führen wir weiter (86,1 %, bester Wert der Tabelle), Top-3-Visibility (52,1 %) und durchschnittliche Position (#2,3) liegen inzwischen knapp hinter Claneo (55,1 % und #2,2). Heißt: Wenn jemand ein LLM nach der besten SEO-Agentur für E-Commerce in Deutschland fragt und wir genannt werden, dann früh in der Antwort und durchweg positiv. Der E-Commerce-Prompt ist unser stabilstes Asset im gesamten Messfeld, über zwei Monate und alle Verschiebungen hinweg.

Beste KI- und GEO-Agenturen in Deutschland 2026

Beim Prompt „Beste SEO Agentur für KI Optimierung in Deutschland“ hat sich das Feld am stärksten gedreht.

PositionAgenturVisibility Score
1Suchhelden78,6 %
2DREIKON44,4 %
3Claneo36,6 %
4Aufgesang20,6 %
5HECHT INS GEFECHT15,3 %
6SEO-Küche15,1 %

Im Mai lagen wir hier auf Platz 3 mit 39,0 %. Dann der Absturz auf unter 5 % Mitte Juni, seitdem eine langsame Erholung auf 15,3 %. Suchhelden dagegen dominiert den Prompt inzwischen mit 78,6 %, mit deutlichem Abstand vor DREIKON auf Platz 2.

Suchhelden erreicht diese Dominanz über drei Bausteine. Wir haben die Quellen der LLM-Antworten auseinandergenommen, und das Playbook ist präzise kopierbar. Erstens: eine dedizierte Landingpage mit exaktem Titel-Match („KI-SEO-Agentur“), die Perplexity beim KI-Prompt als Quelle Nummer 1 zitiert. Zweitens: ein eigenes Listicle „Beste GEO-Agenturen Deutschlands“, das in 5 von 8 aktuellen LLM-Antworten zu GEO-Prompts als Quelle auftaucht. Drittens: ein bezahltes Advertorial auf handelsblatt.com, das die Marke in einem Presse-Kontext verankert, den LLMs als vertrauenswürdig gewichten. Das ist reine Quellen-Arbeit. DREIKON fährt dieselbe Strategie mit einem kompletten Service-Cluster (KI-SEO, GEO, LLMO, ChatGPT-Optimierung als eigene Seiten) plus eigenem Listicle in Deutsch und Englisch.

Die Lektion für jede Marke: LLMs belohnen aktuell, wer die Quellen selbst baut, die sie zitieren. Eine dedizierte Service-Seite mit Titel-Match fehlt uns bis heute, sie ist in Arbeit. Die Erholung von 5 auf 15 % in vier Wochen zeigt, dass die übrige Citation-Arbeit greift, das Tempo macht aber die Konkurrenz vor.

Beste GEO-Agenturen für E-Commerce in Deutschland 2026

Neu im Messfeld seit Juli: zwei GEO-Prompts. „GEO“ steht für Generative Engine Optimization, also die Optimierung für generative Suchsysteme wie ChatGPT, Gemini und Perplexity. Dass Nutzer explizit nach GEO-Agenturen fragen, ist neu, und das Feld sortiert sich gerade erst. Beim Prompt „Beste GEO Agentur für E-Commerce in Deutschland“ sieht es so aus:

PositionAgenturVisibility Score
1Claneo68,4 %
2DREIKON45,4 %
3GEOAgentur.de38,9 %
4ShopStrategen34,4 %
5Aufgesang34,2 %
6Suchhelden26,4 %
7HECHT INS GEFECHT17,0 %

Auffällig sind die neuen Namen: GEOAgentur.de ist eine Exact-Match-Domain, ShopStrategen ein spezialisierter Shop-Anbieter. Beide existieren in den klassischen SEO-Rankings kaum, besetzen die frische GEO-Kategorie aber früh und aggressiv über eigene Ratgeber und Vergleichsseiten. Wo wir genannt werden, stimmen die Qualitätssignale (Sentiment 86,8 %, durchschnittliche Position #3,0), die Detection ist mit 19 % aber noch dünn.

Beim generischen Prompt „Beste GEO-Agenturen in Deutschland“ stehen wir bei 1,6 % Visibility. Ausgerechnet beim Begriff, der auf unserer eigenen Website an prominentester Stelle steht. Die Erklärung ist dieselbe wie oben: Die generische GEO-Frage wird fast ausschließlich aus einer Handvoll neuer Listicles beantwortet, und in denen stehen wir (noch) nicht. Wer glaubt, die eigene Positionierung auf der eigenen Website reiche für LLM-Sichtbarkeit, findet hier den Gegenbeweis in unseren eigenen Daten.

Die beiden Faktoren für mehr Sichtbarkeit in LLMs

Zwei Faktoren tragen die Sichtbarkeit von HECHT INS GEFECHT dort, wo sie stabil ist: ein konstruierter, überall identischer Beschreibungstext auf über 105 Profilen und Quellen-Streuung statt Quellen-Volumen. Beide Faktoren sind reine Fleißarbeit statt Budget-Frage. Genau deshalb kann jede kleine Marke sie kopieren, ganz ohne Agentur-Größe.

Beschreibungstext + 105 konsistente Profile

Ich habe vor Jahren angefangen Profile für HECHT INS GEFECHT anzulegen und zu pflegen. Aktuell stehen wir bei etwas mehr als 105 Profilen, verteilt auf drei Typen:

  • Pflicht: Google Business Profil, Trustpilot, ProvenExpert
  • Paid: agenturtipp.de, OMT, Sortlist, Semrush Agency Partners
  • Nische: Bremen-Branchenbuch, IHK-Verzeichnisse, regionale Plattformen

Das alleine wäre noch nichts Besonderes. Citations aufbauen ist seit zehn Jahren bekannte Local-SEO-Praxis.

Was wir anders gemacht haben: Der Beschreibungstext für HECHT INS GEFECHT wurde nicht einfach „geschrieben“, sondern konstruiert. Maximal dicht, mit allen wichtigen Entitäten, Fakten und Themen drin. Standort Bremen, gegründet von zwei Brüdern, Branchen-Spezialisierung, Schwerpunkte (technisches SEO, semantisches SEO, GEO, LLM-Optimierung), Tools, Methoden. Kein Fluff oder Marketing-Gelaber, sondern ein dichter Text.

Das größte Problem für Marken im Internet ist Ambiguität, also Mehrdeutigkeit. Es ist deshalb wichtig sehr klar und eindeutig zu kommunizieren was eine Marke ist, wofür sie steht und was sie macht.

Pro-Tipp: Schreib den Beschreibungstext einmal richtig. Dicht, faktisch, entitätenreich. Dann pflege ihn auf jedem Profil ein, möglichst exakt gleich. Konsistenz ist die zweite Hälfte der Übung. Erzählst du auf agenturtipp.de etwas anderes als auf Crunchbase, bist du nicht eindeutig genug, um empfohlen zu werden!

Citation-Streuung statt Citation-Volumen

Der zweite Faktor ist nicht die Menge der Erwähnungen, sondern ihre Streuung. Stell dir vor, ein einziges Listicle nennt dich zehn Mal. Du hast zehn Mentions, aber LLMs sehen das als eine Quelle. Nennen dich stattdessen zehn unterschiedliche Quellen je einmal, hast du wieder zehn Mentions, aber LLMs sehen zehn unabhängige Belege. Der zweite Fall ist deutlich wertvoller. Letztlich dieselbe Logik wie bei klassischen Backlinks: Linkdiversität schlägt Linkmenge.

Die genauen Algorithmen der LLM-Anbieter sind proprietär, aber die plausibelste Erklärung ist: LLMs gewichten Quellen-Diversität, weil sie Halluzinationen vermeiden wollen. Eine Information, die nur in einer Quelle steht, ist ein schwaches Signal. Eine Information, die mehrere unabhängige Quellen nennen, ist ein starkes Signal. Derselbe Mechanismus greift auch bei Brand-Empfehlungen.

Das Juli-Update liefert dazu einen Beleg aus der Gegenrichtung: Ein einzelnes Drittportal, das HECHT INS GEFECHT listet, hat in den aktuellen Antworten genau eine LLM-Empfehlung erzeugt. Eine einzelne Fremd-Nennung reicht nicht, LLMs wollen Korroboration über mehrere unabhängige Quellen, bevor sie eine Marke in die Empfehlung heben.

Das Prinzip ist übrigens auch in der Arbeit mit dem Google Knowledge Graph bekannt. Hier geht es ebenfalls sehr stark darum, Fakten über Entitäten möglichst über mehrere Quellen zu bestätigen.

Wenn die eigene Studie die Konkurrenz empfiehlt: das AI-Overview-Paradox

Dieser Beitrag hat sich seit Mai zu einer der meistzitierten Quellen für Agentur-Prompts entwickelt. Die Google AI Overview zur Suchanfrage „beste SEO-Agenturen Deutschland“ zitiert ihn als Quelle Nummer 1. Perplexity gibt die Rankscale-Zahlen von HECHT INS GEFECHT wieder. Claude übernimmt unsere E-Commerce-Daten samt Prozentwerten in seine Empfehlungen.

Klingt nach einem Erfolg, hat aber eine Pointe: Die AI Overview baut aus den Kurzprofilen der Mai-Version die Empfehlungen für Aufgesang, DREIKON und morefire, fast wortwörtlich. HECHT INS GEFECHT selbst empfiehlt sie nicht. Perplexity gibt beim KI-Prompt die DREIKON-Zahl aus unserer Mai-Version wieder („55,0 % Visibility“) und empfiehlt DREIKON. Die Maschine extrahiert aus einem Ranking die vorderen Plätze und ignoriert den Herausgeber.

Zwei Lehren daraus. Erstens: Wer die Datenquelle für eine Kategorie besitzt, steuert, welche Marken LLMs in dieser Kategorie empfehlen. Das ist der eigentliche Grund, warum Suchhelden, DREIKON und SEO-Küche eigene Vergleichslisten publizieren, und warum dieser Beitrag mit jedem Update wertvoller wird. Zweitens: In eigenen Rankings ehrlich zu bleiben kostet Sichtbarkeit genau dann, wenn man selbst gerade schlecht dasteht. Wir zahlen diesen Preis bewusst, denn eine manipulierte Liste würde von den anderen rund 90 Marken im Messfeld sofort zerlegt. Dazu ein praktischer Hinweis aus der Google Search Console: Der Beitrag erreicht inzwischen fast 1.000 Impressionen am Tag bei Position 4. Die Klickrate liegt trotzdem unter 0,5 %. So sieht es aus, wenn eine Seite als AI-Overview-Quelle arbeitet statt als klassisches Suchergebnis. Sichtbarkeit und Klicks entkoppeln sich, das solltest du bei jeder Content-Investition 2026 einpreisen.

Perplexity: ein Lehrstück über Volatilität

Anfang Mai war HECHT INS GEFECHT auf Perplexity die meistzitierte Quelle im gesamten Wettbewerbsumfeld: 71 Citation-Mentions, verteilt auf neun URLs. Mitte Mai waren davon noch 24 Mentions auf zwei URLs übrig. Stand Juli liegt unsere Brand-Visibility auf Perplexity im Rankscale-Datensatz bei 0,6 %, über alle Prompts. In zehn Wochen ging es von der meistzitierten Quelle auf faktisch null. Wichtig zur Einordnung: Das misst, wie oft Perplexity die Marke empfiehlt. Als Datenquelle taucht der Beitrag in Perplexity-Antworten weiterhin auf, siehe den Abschnitt zum AI-Overview-Paradox. Beides sind getrennte Metriken, und genau diese Lücke zwischen zitiert werden und empfohlen werden ist der Befund. Das Beispiel stand schon in der Mai-Version, damit der Post in keiner Richtung schönt, und es ist seitdem noch deutlicher geworden.

Perplexity-Citation-Authority von HECHT INS GEFECHT: Einbruch zwischen Mai und Mitte Mai 2026Perplexity: Topical Authority ist volatil Anfang Mai 2026 Letzte 7 Tage (Stand 18.05.) Citation-Mentions auf Perplexity 71 24 Quellen-URLs auf Perplexity 9 2 Perplexity-Brand-Sichtbarkeit: vom Spitzenfeld auf einen hinteren Rang Topical Authority kann einbrechen. Genau deshalb misst man laufend, statt sich auf eine Momentaufnahme zu verlassen. Abb. 2 · HECHT INS GEFECHT
Abb. 2: Perplexity-Citation-Authority von HECHT INS GEFECHT, Anfang Mai gegen Mitte Mai 2026 (Rankscale). Im Juli liegt der Wert bei 0,6 %.

Daraus folgen zwei Lektionen. Erstens: Eine einzelne Engine ist kein Fundament. Perplexity beantwortet Agentur-Prompts fast ausschließlich aus Listicle-Quellen, und wer aus diesen Listen fällt, fällt aus den Antworten. Zweitens: Topical Authority, also häufig als Quelle herangezogen zu werden, ist nicht dasselbe wie eine stabile Brand-Empfehlung. Der Perplexity-Befund ist der Grund, warum wir laufend messen statt einmal im Quartal einen Screenshot zu machen. Wer LLM-Sichtbarkeit als Fixpunkt verkauft, hat das Wesen des Kanals nicht verstanden. Die Gegenprobe liefert Gemini: Dort ist unsere Sichtbarkeit in den letzten 30 Tagen kontinuierlich von 15 auf 43 % gestiegen. Die Engines bewegen sich unabhängig voneinander, entsprechend gehört die Messung auf jede Engine einzeln.

Grok: die Engine, die HECHT INS GEFECHT selbst messen musste

Eine Engine fehlt im Juli-Datensatz komplett: Grok. Rankscale führt die xAI-Engine zwar im Setup, liefert aber seit Wochen keine Daten. Unser Versuch, Grok über einen unabhängigen Scraper zu messen, scheiterte am veränderten Frontend. Für einen blinden Fleck ist die Engine zu groß: Grok steckt direkt in X und beantwortet Empfehlungsfragen mit Websuche. Also hat HECHT INS GEFECHT am 11. Juli direkt an der Quelle gemessen, über die offizielle xAI-API.

Der Aufbau: die fünf Prompts des Rankings (drei Kern-Prompts plus zwei GEO-Prompts, der Allgemein-Prompt in leicht abweichender Formulierung), jeder drei Mal gestellt. Modell: grok-4.20 mit aktivierter Web- und X-Suche. Macht 15 Antworten. Gezählt haben wir, wie oft eine Agentur im Antworttext vorkommt und an welcher Stelle sie zuerst auftaucht. Das ist eine Eigenmessung, die Methodik unterscheidet sich von Rankscale. Mit den Visibility Scores weiter oben sind diese Zahlen nicht verrechenbar. Deshalb stehen sie in einer separaten Tabelle und fließen nirgendwo in den Haupt-Score ein.

Die erste Auswertung zeigte uns übrigens auf Platz 1. Sie zählte allerdings auch Quellen-Links als Nennung, und Grok zitiert in 10 der 15 Antworten ausgerechnet diesen Blogpost als Quelle. Nach der Bereinigung auf echte Marken-Nennungen im Antworttext sieht die Tabelle so aus:

AgenturNennungenErstnennungenØ Position
Claneo15 von 1542,4
HECHT INS GEFECHT14 von 1543,2
DREIKON14 von 1504,8
Suchhelden11 von 1552,3
Peak Ace11 von 1506,1
morefire10 von 1506,8
Aufgesang9 von 1505,1
Seokratie9 von 1506,1

Sortiert ist die Tabelle nach der Zahl der Nennungen, bei Gleichstand nach Ø Position. Gelistet ist, wer in mindestens der Hälfte der 15 Antworten vorkam. Darunter lagen Wolf of SEO und SEO-Küche (je 7 Nennungen), Evergreen Media (5), GEOAgentur.de (4) und ShopStrategen (3, davon aber 2 Erstnennungen beim GEO-E-Commerce-Prompt).

Grok verteilt die Spitzenplätze je nach Prompt an unterschiedliche Agenturen. Beim generischen SEO-Prompt wird Claneo in allen drei Läufen zuerst genannt. Beim E-Commerce-Prompt sind wir es: HECHT INS GEFECHT steht dort in allen drei Läufen an erster Stelle der Empfehlung. Beim KI-Prompt und beim generischen GEO-Prompt geht die Erstnennung fünf Mal in sechs Läufen an Suchhelden. Beim GEO-E-Commerce-Prompt führt ShopStrategen, und in einem der drei Läufe fehlten wir dort komplett. Über alle 15 Antworten gerechnet: Nur Claneo wird häufiger genannt als wir (15 zu 14). Bei den Erstnennungen liegen wir mit vier gleichauf mit Claneo, Suchhelden hat fünf.

Der eigentliche Befund steckt aber in den Quellen. Grok baut seine Antworten in 10 von 15 Fällen auf genau diesem Blogpost auf. Teils übernimmt die Engine wörtlich unsere Tabellen, inklusive der Plätze, auf denen wir selbst hinten liegen. Das ist dasselbe Muster wie im Abschnitt zum AI-Overview-Paradox: Die Engine vertraut unserer Studie und empfiehlt deren Erstplatzierte.

Für dich heißt das: Wenn deine Marke in ChatGPT und Perplexity unsichtbar ist, kann sie in Grok trotzdem präsent sein, und umgekehrt. Wer nur auf Tool-Dashboards schaut, sieht diese Engine derzeit gar nicht. Die Messung kostet wenige Euro und ist mit jedem xAI-API-Zugang reproduzierbar. Wir wiederholen sie ab jetzt mit jedem Daten-Update dieses Posts.

Was sonst noch hilft: Knowledge Graph als Verstärker

Knowledge-Graph-Konstruktion über sameAs-Korroboration zwischen Profilen und WebsiteKnowledge-Graph-Wissen für LLMs 1 Profile im Web 105 Plattformen mit konsistentem Beschreibungstext Crunchbase LinkedIn OMR AFS-Akademie Trustpilot Sortlist Mastodon agenturtipp.de Clutch + 96 weitere Verlinkung in beide Richtungen 2 hechtinsgefecht.de Organization-Schema mit sameAs-Verlinkung „@type“: „Organization“, „name“: „HECHT INS GEFECHT“ „sameAs“: [„crunchbase.com/…“, /* +104 Profile */] Korroboration über Cross-Links 3 Konsistente Entität für LLMs und Suchmaschinen 105 Profile verweisen auf hechtinsgefecht.de. Das Modell lernt HECHT INS GEFECHT als bestätigte Entität. Korroboration baut Knowledge-Graph-Wissen auch ohne offiziellen KG-Eintrag Abb. 4 · HECHT INS GEFECHT
Abb. 4: Knowledge-Graph-Konstruktion über sameAs-Korroboration zwischen 105 Profilen und hechtinsgefecht.de.

Einen offiziellen Eintrag im Google Knowledge Graph mit eigener KG-ID hat HECHT INS GEFECHT noch nicht. Aus der Arbeit am Knowledge Panel von HECHT INS GEFECHT und an meinem eigenen ziehe ich aber Erkenntnisse für die Optimierung in LLMs.

Drei Dinge aus der Knowledge-Graph-Arbeit sind für LLMs nützlich:

  • Ein dichtes Organization-Schema auf hechtinsgefecht.de
  • sameAs-Verlinkungen zu allen relevanten Profilen, darunter Crunchbase, LinkedIn, OMR, AFS-Akademie, GitHub, YouTube und Mastodon
  • Korroboration in beide Richtungen: Jedes Profil verlinkt auf hechtinsgefecht.de zurück, und hechtinsgefecht.de verlinkt auf jedes Profil

Die Verlinkung in beide Richtungen gibt Suchmaschinen und LLMs ein konsistentes Signal: Die Entität HECHT INS GEFECHT ist an mehreren Orten dieselbe und lässt sich bestätigen.

Wer tiefer einsteigen will: Das Konzept habe ich in „Brand SEO: Marke im Knowledge Graph etablieren“, in „Über-uns-Seite als Entity-Hub“ und in „Harmonic Centrality“ detaillierter aufgeschrieben.

Was das Ranking nicht sagt

Vier Punkte schränken die Aussagekraft des Rankings ein. LLM-Sichtbarkeit übersetzt sich (noch) nicht direkt in Leads. Der Visibility Score bildet nur einen Teilaspekt ab. Die Datenbasis ist ein 7-Tage-Fenster. Und Grok fehlt im Rankscale-Datensatz.

Erstens: LLM-Sichtbarkeit ist (noch) nicht gleich Lead-Pipeline. Wir tracken derzeit nicht hart, wer wie auf unsere Website kommt. Dennoch erzählen uns oft potenzielle Kunden im Erstgespräch, sie hätten HECHT INS GEFECHT „in Gemini“ oder „über ChatGPT“ gefunden.

Zweitens: Visibility Score ist nicht das einzige Ziel. Sichtbar werden zählt vor allem dann, wenn die Erwähnung mit einer kaufrelevanten Anfrage zusammenfällt. Eine Nennung in „beste SEO-Agentur Deutschland“ ist deutlich mehr wert als eine in einer beliebigen Listicle. Sichtbarkeit ohne den passenden Kontext bringt schlicht nichts. Deswegen muss eine Marke nicht überall sichtbar sein, sondern bei den Anfragen, die zum eigenen Geschäftsmodell passen.

Drittens: Die Daten sind eine Momentaufnahme, und dieser Beitrag ist der Beweis. Zwischen dem Mai-Pull und dem Juli-Pull liegen acht Wochen und eine halbe umsortierte Tabelle. Heute Platz 3, im Mai Platz 2, im September vielleicht wieder anders. Wer mit LLM-Rankings arbeitet, braucht Zeitreihen statt Screenshots.

Viertens: Grok fehlt im Rankscale-Datensatz. Die Mai-Version enthielt Grok noch als Engine. Im Juli steht die Engine bei Rankscale weiter im Setup, die Datenlieferung ist aber tot. HECHT INS GEFECHT hat Grok deshalb direkt über die offizielle xAI-API gemessen, als separat ausgewiesene Eigenmessung mit eigener Tabelle weiter oben. In den Haupt-Score fließt sie bewusst nicht ein, weil sich zwei Methodiken nicht zu einer Zahl verrechnen lassen. Das Grundrisiko bleibt trotzdem: Jede LLM-Sichtbarkeits-Messung hängt an Schnittstellen, die die Anbieter jederzeit ändern können.

Der Hebel, mit dem du morgen anfangen kannst

Führst du selbst eine Agentur, einen Shop oder eine Marke und willst in LLMs sichtbar werden: Es gibt einen Hebel, der gleichzeitig der einfachste und der wirkungsvollste ist.

Citations aufbauen und einen konsistenten, kongruenten Beschreibungstext einbauen.

Schreib den Beschreibungstext einmal richtig: dicht, faktenreich, mit allen relevanten Entitäten und Themen. Dann pflege ihn auf jedem relevanten Verzeichnis ein:

  • Branchenverzeichnisse deiner Kategorie
  • Bewertungsplattformen wie Trustpilot, ProvenExpert oder Google Business Profil
  • Industrie-Listicles, in denen deine Wettbewerber stehen
  • Regional relevante Portale und Stadtverzeichnisse

Das Juli-Update dieses Rankings zeigt, was passiert, wenn die Konkurrenz diese Arbeit systematisiert: Detection Rate runter, Ranking runter, trotz bestem Sentiment im Feld. Knowledge-Graph-Setup und Schema-Markup verstärken das Setup zusätzlich, ersetzen es aber nicht.

Wenn du das für deine Marke aufsetzen möchtest und wissen willst, wo die größten Lücken liegen: Schreib uns. Wir schauen uns an, was bei deiner Brand-Entität bereits funktioniert.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich eine gute SEO-Agentur jenseits von Rankings?

Drei Kriterien, die selten lügen: Erstens kommuniziert eine gute Agentur klar, welche Metriken sie beeinflusst und welche nicht. Zweitens kann sie zeigen, wie ihre Arbeit auf Umsatz und Sichtbarkeit einzahlt, nicht nur auf Vanity-Kennzahlen. Drittens denkt sie in Entitäten und LLM-Sichtbarkeit, nicht nur in Keyword-Positionen. Wer dir Platz-1-Garantien verspricht, hat den Markt 2026 nicht verstanden.

Wer sind die besten SEO-Agenturen in Deutschland 2026 nach Sichtbarkeit in den LLMs?

Stand Juli 2026 sind die besten SEO-Agenturen in Deutschland nach Sichtbarkeit in LLMs: Claneo, Suchhelden, HECHT INS GEFECHT, Peak Ace, Aufgesang, Seokratie, Wolf of SEO, DREIKON, morefire und SEO-Küche. Gemessen wird über den Visibility Score im Aggregat der drei Kern-Prompts für Deutschland (allgemein, E-Commerce, KI-Optimierung). Bei den einzelnen Prompts sieht die Rangfolge jeweils anders aus.

Wie stark schwanken LLM-Agentur-Rankings?

Stärker als jedes Google-Ranking. Zwischen Mai und Juli 2026 hat sich im Messfeld von HECHT INS GEFECHT eine halbe Top-10 umsortiert. Peak Ace stieg von Platz 8 auf 4, Aufgesang von Platz 10 auf 5. HECHT INS GEFECHT fiel von Platz 2 auf 3, DREIKON von Platz 4 auf 8. Ursache sind meist Verschiebungen in den zitierten Quellen (Listicles, Verzeichnisse, Presse) statt Änderungen auf den Agentur-Websites selbst. Seriöse Aussagen zur LLM-Sichtbarkeit brauchen deshalb laufende Messung über Wochen, keine Einmal-Screenshots.

Wie wird LLM-Sichtbarkeit gemessen?

Tools wie Rankscale stellen vordefinierte Prompts parallel an mehrere LLMs: ChatGPT, Gemini, Perplexity, Bing Copilot, Google AI Mode und Google AI Overviews. Rankscale wertet aus, welche Marken in den Antworten auftauchen, an welcher Position und mit welchem Sentiment. Zusätzlich erfasst das Tool, über welche Quellen die Marken zitiert werden. Daraus entstehen Metriken wie Visibility Score, Detection Rate, Top-3-Visibility, Sentiment und Citation-Streuung.

Was bringt eine hohe LLM-Sichtbarkeit konkret?

LLMs werden zunehmend als Vorrecherche-Tool genutzt. Geschäftsführer, Marketingleiter und Privatkunden fragen ChatGPT oder Gemini nach Empfehlungen, bevor sie eine Agentur, einen Shop oder einen Dienstleister kontaktieren. Wird deine Marke in den LLM-Antworten genannt, bist du im Set der Kandidaten.

Was ist der Unterschied zwischen Visibility Score und Citation-Streuung?

Visibility Score misst, wie häufig eine Marke in LLM-Antworten erwähnt wird. Citation-Streuung misst, wie viele unterschiedliche Quellen-URLs und Domains diese Erwähnungen liefern. Eine Marke kann hoch sichtbar sein, weil sie in einer einzigen Listicle viele Male genannt wird, und gleichzeitig wenig diversifiziert sein. Citation-Streuung ist das robustere Signal, weil LLMs Quellenvielfalt als Vertrauenssignal werten. Robuster heißt aber nicht unverwundbar, einzelne Engines können stark schwanken.

Wie viele Citation-Profile braucht man als SEO-Agentur?

HECHT INS GEFECHT steht aktuell bei über 105 Profilen. Davon sind etwa 20 als „sehr relevant“ eingestuft (Google Business Profil, agenturtipp.de, OMT, Sortlist, Semrush Agency Partners, Trustpilot, ProvenExpert, Clutch, OMR Reviews und so weiter). Der Rest ist Long-Tail: Branchenverzeichnisse, regionale Portale, kleinere Bewertungsplattformen.

Sollte ich auf jedes Verzeichnis gehen, das mir unterkommt?

Nicht blind. Filtere nach drei Kriterien: Das Verzeichnis existiert seit mehreren Jahren, es wird gecrawlt (Google Site-Search) und es listet mindestens einen Wettbewerber. Treffen alle drei zu: rein. Wenn das Verzeichnis offensichtlich Linkfarm-Charakter hat, lass es. Lieber 80 saubere Profile als 200 zweifelhafte.

Quellen

  • Rankscale AI, Tool für LLM Visibility Tracking über ChatGPT, Gemini, Perplexity, Bing Copilot, Google AI Mode und Google AI Overviews (rankscale.ai)
  • Eigene Citation-Liste (interne Excel, 105 Profile, Stand Mai 2026)
  • Datenbasis Mai-Version: Rankscale Brand Performance, „Last 7 Days“, drei Prompts ohne Brand-Suche, Pull am 18. Mai 2026
  • Datenbasis Juli-Update: Rankscale Metrics API (Dashboard-Report, Haupttabelle als Aggregat der drei Kern-Prompts, Spezial-Tabellen je Prompt, „Last 7 Days“), Pull am 11. Juli 2026; GEO-Prompts seit Anfang Juli im Messfeld
  • Quellen-Analyse der LLM-Antworten: eigene Abfragen über die APIs von OpenAI, Anthropic, Google (Gemini), Perplexity sowie Google AI Overviews, 11. Juli 2026
  • Grok-Eigenmessung: xAI Responses API mit aktivierter Web- und X-Suche, Modell grok-4.20-0309-reasoning, fünf Prompts mit je drei Wiederholungen, Auswertung auf Marken-Nennungen im Antworttext (Quellen-URLs ausgenommen), 11. Juli 2026 (docs.x.ai)